Das Porzellanstübchen
Werdegang eines Porzellanstückes
Beginn: 



 
 

Übertragen: 
 

Motivzeichnung: 

Farben: 
 
 
 

Das Brennen: 
 
 
 
 

Wiederholungen: 
 
 

Fehlerkorrektur: 
 
 

Anmerkung: 
 
 
 
 

Die Malerei beginnt mit dem Aussuchen eines Motives. Gerade diese Auswahl ist eine der schwierigsten Aufgaben. Das Motiv muß in der Größe und in der Malerei dem jeweiligen Gegenstand angemessen sein und darf nicht in direktem Kontakt mit Lebensmitteln kommen. In der Vergangenheit wurde die Porzellanmalerei in einer Qualität ausgeführt, die einem Photo gleichkommt. Daher sind die hergebrachten (alten) Motive auch eher im Bereich der Botanik bzw. der Dokumentation (Vögel, Tiere, Gebäude) angesiedelt.

Im Anschluß daran, werden die Konturen des Motives mittels Graphit -Papier (spezielles Kohle!! Papier) auf den Gegenstand übertragen.

Diese Motivzeichnung ist schwarz / weis und verbrennt bei dem späteren Brand rückstandslos.

Nun können die Flächen des Motives mit den Porzellanmalfarben bemalt werden. Hierbei muß berücksichtigt werden, daß die verwendeten Farben nicht den späteren, gebrannten Farben entsprechen. Rote Farben sind Beispielsweise schwarz. Die Farben selbst, sind zumeist in Pulverform und werden mit natürlichem Terpentinöl in kleinsten Mengen selbst angemischt.

Die Farben werden nach dem Auftragen und Trocknen bei einer Temperatur von 815´C eingebrannt. Hierbei verbinden sich die Farben extrem Fest mit der Glasur des jeweiligen Stückes. Hierfür ist die absolute Fettfreiheit unabdingbar. Bei dieser Temperatur reagieren die Bestandteile der Farben mit dem Sauerstoff der Luft und ergeben erst jetzt den endgültigen Farbton und den gewünschten Glanz. Durch diesen Vorgang hat diese Maltechnik auch Ihren Namen. > Aufglasurmalerei <.

Die bisher beschriebenen Vorgänge werden normalerweise 2 bis 3 mal wiederholt bis das eigendliche Motiv fertig ist. In speziellen Fällen können die Vorgänge häufiger wiederholt werden um das endgültige Motiv fertig zu stellen.

Fehler in der Malerei können nur und ausschließlich vor einem Brand korrigiert werden. Nächträgliche Veränderungen können nur (In engen Grenzen) durch Übermalen oder ein Schleifen der Glasur (Mit rauer Oberfläche) geschehen.

Die Farbe "Weis" gibt es nicht, da das Porzellan selbst einen weißen Farbton hat. Die Intensität der Farbe wird durch die Dicke der Farbschicht bestimmt . Je dünner und feiner, umso Heller. Da auch das Übereinander von verschiedenen Farben unerwünschte Effekte haben kann, ist die Porzellanmalerei eine der schwierigsten Mal - Arten überhaupt. Die Festigkeit der Farben ist derart hoch, das die Malereien durchaus 50 bis 100 Wäschen im Geschirrspüler überstehen, bevor die Farben langsam aufhellen. Man sollte den Geschirrspüler meiden.

Wir Wünschen viel Freude bei dem Porzellanmalen im Porzellanstübchen.

Das Porzellanstübchen
Bramfelder Chaussee 173
22177 Hamburg - Bramfeld
Tel.: 040 / 410 90 146

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